Man kann das musikalische Oeuvre von Zach Condon, dem musikalischen Kopf von Beirut, vorschnell als eine typisch amerikanische Art des Kulturimperialismus abtun. Bedient er sich doch in aller Selbstverständlichkeit traditioneller Osteuropäischer Musik und transformiert sie in ein Schema, das den Hörgewohnheiten einer (jungen) westlichen Hörerschaft entspricht. Doch je mehr man sich mit Beirut beschäftigt, zerstreut sich dieses Vorurteil. Weiterlesen